""Das sind doch nur Tiere""
bemerkte zum damaligen Zeitpunkt der Tierhalter aus Dortmund, aus dessen Stall im Juni letzten Jahres Tierschützer mit Hilfe der Polizei, der Feuerwehr und eines Tierarztes einen Hengst und vier Stuten retteten.
Diese Tiere hatten zum Teil zeitlebens noch nie die Natur gesehen. In den Pferchen standen sie bis zum Bauch in Exkrementen. Besonders dem Hengst ging es sehr schlecht.
Der Tierhalter wurde wegen "Tierquälerei" angezeigt.
Am 11. Febr. 2010 verkündete das Amtsgericht Dortmund das Urteil. Der 76-jährige Tierhalter erhielt eine Freiheitsstrafe von 10 Monaten mit Bewährung wegen "Quälens von Wirbeltieren" plus einer Geldbuße von 1800 Euro. Außerdem wurde ein Pferdehaltungsverbot ausgesprochen.
Zum Glück überlebten alle Tiere. Der Hengst erholt sich an der Nordsee und die Stuten konnten an neue Besitzer weitergegeben werden.